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Nachhilfe Wow

Eltern, deren Kind lange für Hausaufgaben braucht, sich leicht ablenken lässt oder nach zehn Minuten aufsteht.

Konzentration beim Lernen

Viele Kinder sitzen lange am Schreibtisch und lernen kurz. Der Unterschied liegt fast nie am Willen, sondern an Unterbrechungen, die man abstellen kann.

Die häufigsten Störungen

  • Das Handy in Reichweite. Auch stumm und mit dem Display nach unten zieht es Aufmerksamkeit ab, weil ein Teil des Kopfes auf die nächste Nachricht wartet. Die einfachste Maßnahme ist zugleich die wirksamste: ein anderer Raum.
  • Aufgaben ohne Ende. „Lern für die Arbeit“ hat keinen Abschluss. Ohne ein sichtbares Ziel für die nächste halbe Stunde weicht die Aufmerksamkeit auf Dinge aus, die schneller fertig sind.
  • Ständiges Wechseln. Mathe, dann kurz Englisch, dann wieder Mathe. Jeder Wechsel kostet Anlaufzeit, die sich über den Nachmittag summiert.
  • Hunger, Müdigkeit, zu wenig Bewegung. Direkt nach der Schule oder spät am Abend ist die Konzentration bei den meisten Kindern am niedrigsten.

Ein Nachmittag, der funktioniert

  1. 1

    Pause nach der Schule

    Essen, bewegen, eine halbe bis ganze Stunde ohne Schule. Wer direkt weiterarbeitet, arbeitet langsamer.

  2. 2

    Plan für die Sitzung

    Zwei Minuten am Anfang: Was ist heute dran, in welcher Reihenfolge? Die schwerste Aufgabe zuerst, solange die Kraft da ist.

  3. 3

    Arbeitsblöcke mit festem Ende

    Je nach Alter zwanzig bis vierzig Minuten, dann fünf Minuten Pause — aufstehen, trinken, nicht aufs Handy. Ein Wecker hilft, weil er das Ende sichtbar macht.

  4. 4

    Kurzer Abschluss

    Was ist erledigt, was bleibt für morgen? Wer den Rest aufschreibt, muss ihn nicht im Kopf behalten und kann wirklich aufhören.

Der Arbeitsplatz

Ein fester Platz, auf dem nur das liegt, was für die aktuelle Aufgabe gebraucht wird. Der Küchentisch ist in Ordnung, wenn dort zur Lernzeit nicht gekocht und nicht ferngesehen wird. Entscheidend ist nicht das Möbelstück, sondern dass der Ort Lernen bedeutet.

Wenn es trotzdem nicht geht

Hält die Konzentration auch unter guten Bedingungen nur wenige Minuten, und zeigt sich das ebenso im Unterricht und bei Dingen, die das Kind gern tut, sollte das ärztlich abgeklärt werden. Die Kinderärztin oder der Kinderarzt ist der erste Ansprechpartner, die Schule kann ihre Beobachtungen beisteuern.

Liegt es dagegen an Aufgaben, die zu schwer sind, sieht Unkonzentriertheit oft genau so aus: Wer nicht weiterkommt, weicht aus. Dann geht es um die Lücke, nicht um die Aufmerksamkeit — wie man das auseinanderhält, steht im Beitrag Wenn das Kind nicht lernen will.

Online-Nachhilfe hat hier einen Vorteil, den man nicht erwarten würde: Die Lehrkraft sieht genau, wann die Aufmerksamkeit abreißt, und kann die Stunde danach einteilen. Das Handy liegt währenddessen woanders, darauf achten wir.

Kurz gefragt

Darf Musik beim Lernen laufen?
Bei Aufgaben mit viel Lesen und Schreiben stört Musik mit Text die meisten. Beim Rechnen oder Zeichnen ist ruhige Musik ohne Gesang für manche Kinder in Ordnung. Ausprobieren und ehrlich vergleichen, wie lange es dauert.
Wie lange sollte ein Kind am Stück arbeiten?
Grundschulkinder etwa zwanzig Minuten, in der Mittelstufe dreißig bis vierzig. Danach eine kurze Pause, nicht eine längere Unterbrechung am Bildschirm.
Soll ich neben meinem Kind sitzen?
In der Grundschule anfangs gern, später eher nicht. Erreichbar sein genügt. Wer daneben sitzt, wird schnell zum Nachschlagewerk, und das Kind lernt nicht, sich selbst zu helfen.

Erstgespräch anfragen

Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.

  • Zwanzig Minuten, ohne Kosten
  • Feste Wochentermine ab dem Nachmittag
  • Erst danach entscheiden Sie

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info@nachhilfewow.de

Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

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