Deutsch als Zweitsprache in der Schule
Viele Kinder sprechen fließend Deutsch und scheitern trotzdem an Textaufgaben. Der Grund ist fast nie fehlender Wortschatz, sondern eine zweite Sprachebene, die niemand ausdrücklich unterrichtet.
Alltagssprache und Bildungssprache
Alltagssprache lernt man beiläufig: im Gespräch, auf dem Schulhof, vor dem Bildschirm. Bildungssprache nicht. Sie arbeitet mit Nominalisierungen, Passivkonstruktionen, Nebensatzketten und Fachbegriffen — und genau in ihr sind Aufgabenstellungen formuliert.
- Operatoren: nenne, beschreibe, erläutere, begründe, bewerte — jeder verlangt eine andere Antwort.
- Sachaufgaben in Mathematik: die Rechnung ist einfach, die Frage nicht.
- Fachbegriffe, die im Alltag etwas anderes bedeuten, etwa Masse, Körper oder Spannung.
- Mehrteilige Aufgaben, bei denen der zweite Teil vom ersten abhängt.
Wer hier ansetzt, verbessert nicht nur Deutsch, sondern meistens auch Mathematik und die Naturwissenschaften — weil dieselbe Hürde in allen Fächern steht.
Schule und Nachhilfe ergänzen sich
Alle Länder haben eigene Sprachfördermodelle, von Vorbereitungsklassen bis zu additiven Kursen; die Bezeichnungen und der Umfang unterscheiden sich erheblich. Was die Schule leistet, sollte nicht doppelt bezahlt werden — wir fragen im Erstgespräch danach und setzen an einer anderen Stelle an.
Im Unterricht arbeiten wir mit Material aus dem laufenden Schuljahr, nicht mit Sprachlehrbüchern. Der Text, der nächste Woche in der Arbeit drankommt, ist die bessere Übung.
Fragen und Antworten
Ist das ein Sprachkurs?
Ab welchem Alter sinnvoll?
Können Eltern helfen, die selbst kein Deutsch sprechen?
Passend dazu
- DeutschDeutsch-Nachhilfe per Video für alle Bundesländer: Rechtschreibung, Textverständnis, Aufsatzformen und die Prüfungsformate der Abschlüsse.
- Mittlerer SchulabschlussMSA, Realschulabschluss, Fachoberschulreife: wie der mittlere Abschluss in den Ländern heißt — und wann er allein zur gymnasialen Oberstufe berechtigt.
- KontaktSo erreichen Sie uns und was im Erstgespräch passiert: eine Einschätzung zum Lernstand, ein Vorschlag für Lehrkraft und Termin, kein Vertrag.
Erstgespräch anfragen
Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.
- Zwanzig Minuten, ohne Kosten
- Feste Wochentermine ab dem Nachmittag
- Erst danach entscheiden Sie