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Stadtstaat im Norden, zweitgrößte Stadt Deutschlands

Nachhilfe in Hamburg

Hamburg hat den Übergang entschärft und dafür eine Hürde in die Mitte gelegt: Am Ende von Klasse 6 wird am Gymnasium überprüft, ob es weitergeht. Wer diese Überprüfung nicht besteht, wechselt zur Stadtteilschule — und zwar mitten in der Pubertät, was die Sache selten leichter macht.

Für die Vorbereitung heißt das, dass die Klassen 5 und 6 wichtiger sind, als sie wirken. Zwei Jahre, in denen Lücken in Mathematik oder in der ersten Fremdsprache entweder geschlossen werden oder sich festsetzen.

Der Übergang

Nach Klasse 4 wählen die Eltern zwischen Stadtteilschule und Gymnasium; die Grundschule berät, entscheidet aber nicht. Am Gymnasium wird am Ende von Klasse 6 überprüft, ob die Leistungen für den weiteren Weg reichen — sonst folgt der Wechsel an die Stadtteilschule.

Übergang im Ländervergleich

Weg zum Abitur

Zwei Wege, ein Abschluss: zwölf Jahre am Gymnasium, dreizehn an der Stadtteilschule. Die Prüfungen sind zentral, an der Stadtteilschule mit eigenem Anforderungsniveau in der Vorstufe.

Abitur im Ländervergleich

Weiterführende Schulformen

  • Stadtteilschule
  • Gymnasium

Abschlüsse und wie sie hier heißen

  • Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)Klasse 9
  • Mittlerer Schulabschluss (MSA)Klasse 10
  • Allgemeine HochschulreifeKlasse 12 (Gymnasium) oder 13 (Stadtteilschule)

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg: Bildungswege und Abschlüsse

Worum es hier meistens geht

Die typische Anfrage kommt aus Klasse 5 oder 6 am Gymnasium, ein halbes Jahr vor der Überprüfung. Das ist genug Zeit, wenn wöchentlich gearbeitet wird, und zu wenig, wenn erst im Frühjahr begonnen wird.

Kurz gefragt

Wie heißt der mittlere Abschluss in Hamburg?
Mittlerer Schulabschluss (MSA), regulär in Klasse 10. Alle anderen Bezeichnungen stehen im Abschlussvergleich.
Wer entscheidet in Hamburg über die Schulform?
Nach Klasse 4 wählen die Eltern zwischen Stadtteilschule und Gymnasium; die Grundschule berät, entscheidet aber nicht. Am Gymnasium wird am Ende von Klasse 6 überprüft, ob die Leistungen für den weiteren Weg reichen — sonst folgt der Wechsel an die Stadtteilschule.
Wann wird in Hamburg das Abitur abgelegt?
In Klasse 12 (Gymnasium) oder 13 (Stadtteilschule). Zwei Wege, ein Abschluss: zwölf Jahre am Gymnasium, dreizehn an der Stadtteilschule. Die Prüfungen sind zentral, an der Stadtteilschule mit eigenem Anforderungsniveau in der Vorstufe.
Welche Schulformen gibt es hier überhaupt?
Zwei: Stadtteilschule und Gymnasium. Beide führen zum Abitur, nur in unterschiedlicher Zeit — der Wechsel zwischen ihnen ist deshalb weniger folgenreich als in Ländern mit getrennten Schularten.
Welche Landesseiten liegen in der Nähe?
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Wechsel dorthin bedeutet fast immer einen anderen Stoffstand und andere Abschlussnamen; der Ratgeber zum Länderwechsel nennt die vier Punkte, die vorher geklärt gehören.

Angrenzende Länder

Luftlinie zwischen den Landeshauptstädten.

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Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.

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