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Nachhilfe Wow

Eltern, die zwischen privater Nachhilfe, einem Institut und einem Online-Anbieter abwägen.

Wer unterrichtet Ihr Kind?

Die Anbieterform sagt wenig über die Qualität. Die Antworten auf fünf Fragen sagen viel.

Die drei üblichen Formen

  1. 1

    Privat, meist Studierende

    Günstig, oft engagiert, fachlich in der Regel dicht am Stoff. Die Schwäche liegt in der Verlässlichkeit: Prüfungsphasen, Auslandssemester und Umzüge beenden die Zusammenarbeit häufig mitten im Schuljahr. Gefunden wird über Aushänge, Kleinanzeigen und Empfehlungen.

  2. 2

    Institut vor Ort

    Feste Räume, Vertretung bei Ausfall, meist kleine Gruppen. Dafür Vertragsbindung, oft Anmeldegebühr, und der Nachmittag hat einen Weg mehr. Wer unterrichtet, entscheidet das Institut, nicht die Familie.

  3. 3

    Online-Anbieter

    Kein Weg, größere Auswahl an Lehrkräften, Termine auch am frühen Abend. Setzt voraus, dass das Kind am Bildschirm arbeiten kann — bei Grundschulkindern ist das die entscheidende Frage, in der Mittelstufe selten eine.

Welche Form passt, hängt weniger vom Anbieter ab als vom Kind. Ein Zehntklässler mit einer Lücke in Funktionen ist mit jeder der drei Formen gut bedient; ein Zweitklässler, der sich zu Hause nicht konzentrieren kann, mit keiner davon ohne Weiteres.

Fünf Fragen vor der Zusage

  • Wer unterrichtet konkret, und bleibt diese Person das ganze Schuljahr?
  • Was passiert bei Ausfall auf beiden Seiten — Ersatztermin, Vertretung oder verfallene Stunde?
  • Gilt der genannte Preis für 45 oder 60 Minuten, und kommen Gebühren dazu?
  • Wie lange bindet der Vertrag, und wie wird gekündigt?
  • Wie erfahren wir, ob es wirkt — gibt es eine Rückmeldung, und wann?

Was Qualifikation nicht garantiert

Ein Lehramtsstudium sagt aus, dass jemand das Fach beherrscht. Ob er einem verunsicherten Vierzehnjährigen den Bruchstrich ein zweites Mal ohne Genervtheit erklärt, sagt es nicht. Beides zeigt sich in der ersten Stunde, nicht im Lebenslauf.

Woran man nach vier Wochen erkennt, ob es passt

Nicht an der Note — die kommt später. Sondern daran, ob Ihr Kind sagen kann, woran in der letzten Stunde gearbeitet wurde, und ob es vor dem Termin ruhiger ist als am Anfang. Beides ist ein besseres Frühsignal als jede Klassenarbeit.

Wenn nach sechs bis acht Wochen weder das eine noch das andere zutrifft, liegt es selten am Fleiß. Dann passt entweder die Person nicht oder die Form. Ein Wechsel ist an dieser Stelle kein Scheitern, sondern eine Korrektur.

Was Nachhilfe marktüblich kostet und wie unser Preis zustande kommt, steht auf der Preisseite.

Kurz gefragt

Ist private Nachhilfe vom Studenten schlechter?
Nein, oft ist sie sehr gut und günstiger. Das Risiko liegt in der Verlässlichkeit über ein ganzes Schuljahr, nicht in der Fachkenntnis.
Braucht die Lehrkraft ein Lehramtsstudium?
Für die Mittelstufe nicht zwingend. Für Oberstufe und Abitur sollte jemand die Prüfungsformate des Landes aus eigener Anschauung kennen.
Einzeln oder in der Gruppe?
Einzeln bei einer konkreten Lücke, in der Gruppe eher zum Üben und Wiederholen. Bei zwei Kindern muss der Stoffstand wirklich ähnlich sein, sonst wartet immer eines.
Wie schnell sollte die Note steigen?
Nach zwei bis drei Klassenarbeiten, also meist nach einem Halbjahr. Wer schnellere Zusagen macht, verspricht zu viel.

Erstgespräch anfragen

Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.

  • Zwanzig Minuten, ohne Kosten
  • Feste Wochentermine ab dem Nachmittag
  • Erst danach entscheiden Sie

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Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

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