Mathematik-Nachhilfe, online
Mathematik ist das Fach, in dem Lücken am zuverlässigsten mitwandern. Wer Brüche nicht sicher beherrscht, scheitert Jahre später an Termumformungen — und weiß nicht, warum.
Drei Stellen, an denen es regelmäßig bricht
Der Stoff baut streng aufeinander auf. Fast jede Anfrage lässt sich auf eine dieser drei Stellen zurückführen.
1
Klasse 5 bis 6: Brüche und Dezimalzahlen
Das Rechnen verlässt den Bereich der ganzen Zahlen. Wer hier nur Verfahren auswendig lernt, statt sie zu verstehen, kommt bis Klasse 8 durch und danach nicht mehr weiter.
2
Klasse 7 bis 8: Variablen und Gleichungen
Aus Zahlen werden Buchstaben. Der häufigste Denkfehler ist, ein x als Platzhalter für genau eine Zahl zu lesen statt als Größe, mit der gerechnet wird.
3
Klasse 10 bis 11: Funktionen und Analysis
Ableitungen setzen sicheres Umformen voraus. Wer in der Oberstufe scheitert, scheitert meistens nicht an der Analysis, sondern an der Algebra aus Klasse 8.
Deshalb beginnt jede Mathe-Betreuung bei uns mit einer Rückwärtssuche: Wir schauen nicht zuerst auf den aktuellen Stoff, sondern auf die letzte Stelle, an der das Kind sicher war. Von dort wird nach vorne gearbeitet.
Warum das Tempo nicht überall gleich ist
In den Ländern mit Abitur nach zwölf Jahren — unter anderem Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern — wird derselbe Stoff der Sekundarstufe I in acht statt neun Jahren untergebracht. Das merkt man am deutlichsten in Mathematik, weil hier am wenigsten gekürzt werden kann.
Umgekehrt haben Länder mit G9 in der Mittelstufe mehr Luft, dafür liegt die Oberstufe ein Jahr später. Wer zwischen zwei Bundesländern umzieht, trifft deshalb fast immer auf eine verschobene Stoffverteilung. Welche Regelung wo gilt, steht auf den Landesseiten.
Beim Umzug zuerst prüfen
Nicht den Jahrgang vergleichen, sondern das Inhaltsverzeichnis der Bücher. In zwei Ländern derselben Klassenstufe können ein halbes Jahr Stoff Unterschied liegen — in beide Richtungen.
Wie eine Stunde am Bildschirm abläuft
Gerechnet wird mit der Hand, auf Papier. Das Kind erklärt den Rechenweg laut, während es ihn schreibt, und hält das Blatt in die Kamera. Dadurch werden Denkfehler hörbar, bevor das Ergebnis falsch dasteht.
Jede Stunde endet mit zwei oder drei Aufgaben für die Woche. Nicht als Zusatzhausaufgabe, sondern als Nachweis, dass der Weg auch ohne Begleitung trägt.
Fragen und Antworten
Reicht eine Stunde pro Woche?
Wird auch auf Klassenarbeiten hin gearbeitet?
Was ist mit dem Taschenrechner?
Und Mathematik in der Oberstufe?
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Erstgespräch anfragen
Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.
- Zwanzig Minuten, ohne Kosten
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