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Nachhilfe Wow

Eltern von Erst- und Zweitklässlern, die unsicher sind, ob sie abwarten oder handeln sollen.

Lernhilfe im Schulanfang

In den ersten beiden Schuljahren geht es selten um Stoff. Es geht darum, ob ein Kind die Grundlagen automatisiert hat, auf denen alles Weitere aufbaut.

Drei Grundlagen, auf die es ankommt

  1. 1

    Zahlzerlegung bis zehn

    Dass sieben aus drei und vier besteht, muss ohne Zählen abrufbar sein. Kinder, die am Ende von Klasse 1 noch an den Fingern zählen, kommen beim Zehnerübergang in Klasse 2 zuverlässig ins Rutschen.

  2. 2

    Lauttreues Lesen

    Buchstaben zu Silben verbinden, Silben zu Wörtern. Solange jedes Wort einzeln erarbeitet wird, bleibt keine Aufmerksamkeit für den Sinn des Satzes übrig — und genau der wird ab Klasse 2 abgefragt.

  3. 3

    Schreiben ohne Kampf

    Stifthaltung und Bewegungsablauf. Wer sich beim Schreiben anstrengen muss, schreibt weniger, und wer weniger schreibt, lernt Rechtschreibung langsamer.

Fehlt eine dieser drei Grundlagen, hilft mehr Übung am aktuellen Stoff nicht. Dann wird eine Stufe tiefer angesetzt, und das ist in diesem Alter in wenigen Wochen zu schaffen.

Was in diesem Alter tatsächlich wirkt

  • Kurze Einheiten: zwanzig bis dreißig Minuten, danach ist die Aufmerksamkeit weg und es wird nur noch Widerstand geübt.
  • Material zum Anfassen: Rechnen mit Plättchen, Würfeln oder Fingern ist kein Rückschritt, sondern der Weg zum Kopfrechnen.
  • Täglich zehn Minuten Vorlesen — abwechselnd, das Kind eine Zeile, der Erwachsene eine Seite.
  • Ein einziges Ziel pro Woche statt eines Programms. Mehr merkt sich in dem Alter niemand, auch die Erwachsenen nicht.

Wenn zu Hause nur noch gestritten wird

Das ist der häufigste Grund, warum Familien in Klasse 1 und 2 nach Hilfe suchen — nicht die Note, die es oft noch gar nicht gibt. Dass jemand anderes übt, entlastet die Beziehung und ist ein legitimer Grund.

Online, vor Ort oder gar nicht

In diesem Alter ist der Bildschirm eine echte Hürde. Wir sagen das offen: Online-Unterricht funktioniert in Klasse 1 und 2 nur mit kurzen Einheiten, mit Material auf dem Tisch und mit einer erwachsenen Person in Rufweite. Wenn diese Bedingungen nicht gegeben sind, raten wir davon ab und sagen es im Erstgespräch.

Gute Alternativen sind schulische Förderangebote, für die keine Kosten entstehen, sowie eine Lernberatung über die Schule. Bei bestätigtem Förderbedarf kommt eine Übernahme über das Bildungspaket infrage — wie das läuft, steht im Beitrag Lernförderung beantragen.

Kurz gefragt

Ist Nachhilfe in der ersten Klasse zu früh?
Für Stoff ja, für Grundlagen nicht. In der Regel sprechen Sie zuerst mit der Lehrkraft und nutzen schulische Förderung, bevor Sie extern etwas buchen.
Mein Kind zählt noch an den Fingern — ist das schlimm?
In Klasse 1 normal, am Ende von Klasse 2 ein Signal. Dann geht es um die Zahlzerlegung, nicht um mehr Rechenaufgaben.
Wie lange sollte ein Kind in dem Alter am Stück üben?
Zwanzig bis dreißig Minuten. Alles darüber kostet mehr an Motivation, als es an Können bringt.
Hilft Vorschulförderung vor der Einschulung?
Vorlesen, Reimen und Zählen im Alltag ja. Formales Rechen- und Schreibtraining vor der Schule bringt nach einem halben Jahr Unterricht keinen messbaren Vorsprung mehr.

Erstgespräch anfragen

Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.

  • Zwanzig Minuten, ohne Kosten
  • Feste Wochentermine ab dem Nachmittag
  • Erst danach entscheiden Sie

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info@nachhilfewow.de

Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

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