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Nachhilfe Wow

Abiturientinnen und Abiturienten mit einem mündlichen Prüfungsfach oder einer zusätzlichen mündlichen Prüfung.

Die mündliche Abiturprüfung

Eine kurze Vorbereitungszeit, eine etwa ebenso lange Prüfung, mehrere Lehrkräfte am Tisch. Wer den Ablauf kennt, kann sich auf den Inhalt konzentrieren — und genau das unterscheidet die Noten.

Zwei Anlässe für eine mündliche Prüfung

  • Als reguläres Prüfungsfach. Ein Teil der Abiturfächer wird in allen Ländern mündlich geprüft, oft das vierte, manchmal das fünfte. Der Termin steht lange fest, die Vorbereitung ist planbar.
  • Als zusätzliche Prüfung in einem schriftlichen Fach. Viele Länder sehen sie vor, wenn die Abiturklausur deutlich von den Kursnoten abweicht, oder auf Wunsch des Prüflings, um die Gesamtnote zu verbessern. Hier bleiben oft nur wenige Wochen.

Welche Regeln im jeweiligen Land gelten, steht in der Abiturprüfungsordnung; die Schule erklärt sie in der Regel vor dem Prüfungshalbjahr. Einen Überblick über den Weg zum Abitur gibt die Seite Abitur.

Der übliche Ablauf

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    Vorbereitungszeit

    Meist etwa zwanzig bis dreißig Minuten unter Aufsicht, mit einer Aufgabe und oft mit Material. Notizen sind erlaubt, ausformulierte Texte bringen wenig — sie verleiten zum Ablesen.

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    Erster Teil: Vortrag

    Die vorbereitete Aufgabe wird zusammenhängend dargestellt, ohne Unterbrechung. Hier zählt der Aufbau: Worum geht es, was ist das Ergebnis, wie wurde es gewonnen?

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    Zweiter Teil: Gespräch

    Die Prüfenden fragen nach und führen in andere Themen des Faches. Bewertet wird, ob Wissen verknüpft und begründet werden kann, nicht nur ob es vorhanden ist.

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    Beratung und Ergebnis

    Der Ausschuss berät ohne den Prüfling. Die Note wird meist am selben Tag mitgeteilt.

Die Dauer

Vorbereitungs- und Prüfungszeit legt das Land fest. Die Angaben oben sind verbreitet, aber nicht überall gleich. Fragen Sie nach, damit die Übung zur echten Prüfung passt.

Vorbereitung in vier Wochen

WocheSchwerpunkt
1Die Semesterthemen auf je eine Seite verdichten: Begriffe, Zusammenhänge, zwei Beispiele
2Zu jedem Thema drei Fragen formulieren, die ein Prüfer stellen könnte, und laut beantworten
3Probeprüfungen mit Aufgabe, Vorbereitungszeit und Gespräch — mit jemandem, der nachfragt
4Wiederholen, Lücken schließen, Ablauf einmal vollständig unter Zeit

Bei einer kurzfristig angesetzten zusätzlichen Prüfung lassen sich die Wochen auf Tage verdichten; das laute Üben bleibt der wichtigste Teil.

Laut sprechen ist die Übung, die am häufigsten fehlt. Wer den Stoff nur im Kopf wiederholt, merkt nicht, wo die Formulierung stockt. Eine Probeprüfung per Video kommt der Situation nahe: eine Person, die zuhört, bewertet und unerwartet nachfragt.

Wie man einen Vortrag aufbaut, steht auch im Beitrag zu Referat und Präsentationsprüfung.

Kurz gefragt

Was, wenn mir im Gespräch etwas nicht einfällt?
Sagen, was man weiß, und den Weg dorthin zeigen. Ein nachvollziehbarer Gedankengang mit Lücke wird besser bewertet als Schweigen oder Raten.
Kann man mit der zusätzlichen Prüfung die Note verschlechtern?
Das regelt das Land; in vielen Fällen ja, weil beide Ergebnisse verrechnet werden. Vor der Anmeldung lohnt eine ehrliche Einschätzung mit der Fachlehrkraft.
Wie wichtig ist das Auftreten?
Bewertet wird der Inhalt, aber ein ruhiger, gegliederter Vortrag macht ihn sichtbar. Blickkontakt und ein klarer Schlusssatz helfen mehr als jede Formulierung.

Erstgespräch anfragen

Bundesland, Klasse und Fach genügen für den Anfang. Daraus wird eine Einschätzung: was im dortigen Schulsystem ansteht, woran es hakt und wer dafür die passende Lehrkraft ist.

  • Zwanzig Minuten, ohne Kosten
  • Feste Wochentermine ab dem Nachmittag
  • Erst danach entscheiden Sie

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